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    <title>Aktuell</title>
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    <link>http://www.diebucht.ch/</link>
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    <pubDate>Sun, 22 Jan 2012 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>Hoffnungsvolle Neuigkeiten aus Japan</title>
      <description><![CDATA[<p><strong><em>Japans </em></strong><strong><em>«Hochburg» der Schweinswal-Jagd, Otsuchi, wird laut unbestätigter aber zuverlässiger Quelle keine Dall’s Schweinswale mehr töten. Auch im berüchtigten südjapanischen Fischerdorf Taiji nimmt die Zahl gefangener Delfine laufend ab.</em></strong></p> <p>Otsuchi war bis vor einem Jahr das eigentliche Zentrum der Schweinswaljagd in Japan. Mehr als 10'000 Dall’s Schweinswale erlegten die Harpunenjäger jedes Jahr allein hier auch in jüngerer Zeit noch, obschon die Zahlen bereits deutlich zurückgingen. Dann wurde das Städtchen mit knapp 16'000 Einwohnern zum Ort einer unvorstellbaren Tragödie. Am 11. März 2011 löschte der Tohoku-Tsunami Otsuchi praktisch aus. Es wird nie möglich sein, die Opferzahl zu ermitteln. Es müssen Tausende sein.</p> <p>Doch obschon der Ort wirtschaftlich noch immer völlig danieder liegt, kamen in den letzten Monaten Gerüchte auf, die Jagd auf Dall’s Schweinswale sei wieder aufgenommen worden. Dabei sind der Hafen und die küstennahen Gewässer nach wie vor nur sehr beschränkt benutzbar, auch wegen der Trümmerfelder im Wasser. Karl Goodsell von der Organistion «Positive Change for Marine Life» ging den Gerüchten vor Ort nach. Der Australier stiess dabei auf bahnbechende Neuigkeiten.</p> <p>Der Vorsitzende der Fischereibehörde von Otsuchi habe ihm in einem persönlichen Gespräch gesagt, dass zurzeit keine Schweinswal-Jagden stattfinden, liess Goodsell auf der Facebook-Seite von «Positive Change for Marine Life»* verlauten. Mehr noch: Es sei «sehr unwahrscheinlich, dass von Otsuchi aus je wieder Schweinswale gejagt würden»; das sei schlicht nicht mehr machbar. Karl Goodsell, bemüht sich, demnächst vor Ort konkretere Auskünfte diesbezüglich zu erhalten.*</p> <p>Hoffnungsvolle Neuigkeiten auch aus Taiji: Dort beobachtete Delfinschützer Richard O’ Bar&shy;ry («The Cove», Oscar 2010) am 15. Januar 2012, wie Delfinjäger eine sehr grosse Schule von geschätzten 200 Streifendelfinen gegen die Bucht trieben. Doch dann spalteten sie nach Schätzungen von O’Barry etwa 80 Prozent der Delfine ab und entliessen sie ins offene Meer. Schliesslich wurden «nur» 34 Tiere in die Todes-Bucht von Taiji getrieben und getötet.</p> <p>«Dies ist ein klarer Hinweis, dass kaum mehr Nachfrage nach Delfinfleisch besteht», folgert Richard O’Barry: «Noch vor wenigen Jahren hätten sie alle Delfine getötet.» Seit Eröffnung der Jagdsaison sind in Taiji rund 500 Delfine getötet worden. 30 kamen in Gefangenschaft und etwa 40 wurden wieder aus der Bucht freigelassen. Geht es in diesem Takt weiter, werden in Taiji bis zum Ende der Jagdsaison kaum 700 Delfine getötet. Das wären 700 zu viel, sind aber weit weniger als früher und kaum ein Drittel der gesamten Fangquote. </p> <p>*«Positive Change for Marine Life» klärt im Weiteren ab, inwieweit der Bevölkerung in Otsuchi konkret beim Wiederaufbau geholfen werden kann. Siehe auch <a href="http://www.positivechangeformarinelife.org/"><em>www.positivec</em><em>hangeformarinelife.org</em></a></p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/420.html</link>
      <pubDate>Sun, 22 Jan 2012 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>Letzte Jagden des Jahres</title>
      <description><![CDATA[<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Am 19. und 21. Dezember haben die letzten Delfintreibjagden dieses Jahres in Taiji stattgefunden. Wohlverstanden - dieses Jahres, nicht der Saison. Diese wird im 2012 noch mindestens zwei weitere Monate dauern, bis Ende Februar. Und erfahrungsgemäss können Grindwale auch noch danach gejagt werden.</strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Nun soll angeblich zwei Wochen Jagd-Pause sein, bis am 5. Januar 2012. Doch das Jahr hat traurig geendet. Mit dem Tod von 25 Streifendelfinen am 19. Januar unter den "üblichen", schrecklichen panischen Bedingungen. Und gestern töteten die Delfinjäger 23 Tümmler, nachdem zuvor Delfintrainer und -Händler 10 Tiere für die Gefangenschaft ausgesucht hatten. Ein tragisches Ende also 33 Tümmler... </strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Gerüchten zufolge soll für die Freilassung der Tümmler von TierschützernLösegeld geboten worden sein. Laut einem Mitarbeiter von Dolphin Base verlange die Fischereikooperative von Taiji indessen 9000 Dollar pro Delfin-Freilassung. Falls dies nicht eine (weitere absichtliche) Fehlinformation ist, wäre dies eine weitere zynische Ungeheuerlichkeit. Der Verkaufserlös für das Fleisch eines Tümmlers beträgt keine 1000 Dollar. </strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>So gesehen gäben die Jäger ein sehr klares Signal, dass sie einerseits gerne immer ein bisschen viel extra Geld verdienen, andererseits, dass sie offensichtlich krampfhaft, verbohrt und stur am Delfine-Abschlachten festhalten wollen. Keine guten Zeichen für eine kurzfristige Prognose. Ich wage dennoch einige Zahlen zu betrachten, im Vorausblick natürlich absolut ohne Gewähr:</strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Gemäss meiner laufend aktualisierten <a href="http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/417.html?file=tl_files/pdf/Inoffizielle-Statistik-Delfinjagden.pdf">inoffiziellen Statistik der Delfinjagden</a> sind In Taiji in den 4 Monaten seit Jagdbeginn total ca. 430 Delfine gefangen, ca. 350 getötet, 29 in Gefangenschaft verbracht und ca. 40 freigelassen worden. Der Dezember war mit 168 gefangenen und 143 getöteten Delfinen der bisher mit Abstand schlimmste Monat der aktuellen Jagdsaison. Möge es nicht so weiter gehen.</strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Geht es ähnlich wie bisher weiter, ist bis Ende der Jagdsaison mit rund 700 gefangenen und 600 getöteten Delfinen zu rechnen. Dies wären erneut deutlich weniger als in der letzten Saison und entspräche nur einem Drittel der Jagdquote. Doch dies ist eine rein rechnerische, extrem ungenaue Prognose. Es kann schlimmer, aber auch etwas besser kommen. Eine weitere Unbekannte ist die Harpunen-Jagd. </strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Am besten rechnet man mit dem Schlimmsten und hofft das Beste. </strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong><span style="color: #ffff99;">Beachte auch den PDF-Anhang. Vielen Dank an Cove-Monitor Heather Hill von der <a href="http://savejapandolphins.org/blog/post/captivity-or-death-for-dolphins-in-the-cove">Save Japan Dolphins Campaign</a>, für aktuelle Infos und Bilder.</span><br /></strong></span></p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/417.html</link>
      <pubDate>Thu, 22 Dec 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>Aufhol-Jagd des Grauens</title>
      <description><![CDATA[<p><span style="color: #ff6600;"><em><strong>Sechs schreckliche Jagden  innert nur acht Tagen. Das ist die Bilanz der bisher schlimmsten Woche  der aktuellen Jagd-Saison. Die Delfin-Jäger scheinen eine veritable,  buchstäbliche Aufholjagd aufgenommen zu haben, um unseren Optimismus zu  zerstören, könnte man meinen, weil die Jagdzahlen bisher relativ gering  waren. <br /></strong></em></span></p> <p><span style="color: #ff6600;">Damit ist die Zahl der gefangenen Tiere innerhalb von nur einer Woche um ca. 100 in die Höhe geschnellt (hier ist meine <a href="http://www.diebucht.ch/blog.html?file=tl_files/pdf/Inoffizielle-Statistik-Delfinjagden.pdf">inoffizielle Statistik der Delfinjagden</a>).  Es ist zum Verzweifeln. Heute war der schlimmste Jagd-Tag der gesamten  bisherigen Saison, mit rund 35 getöteten Streifendelfinen. Eine traurige  Beschreibung dieser aktuellen Jagd ist <a href="http://savejapandolphins.org/blog/post/the-hardest-day-of-my-life#.Tu4x5rASv71.facebook">hier</a> (auf Englisch) zu finden. </span></p> <p>Beachte auch das angeheftete PDF zum Thema.</p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/411.html</link>
      <pubDate>Sun, 18 Dec 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>... Und dann leuchtete sogar der Mond über Japan rot!</title>
      <description><![CDATA[<p><em><strong>Nachdem gestern Freitag und heute das Empire State Building für die  blutenden Delfine von Taiji rot strahlte, leuchtete heute sogar der Mond  rot über Japan.</strong></em><br /><br />Allerdings handelte es sich nicht um eine  Beleuchtungsaktion, sondern die Mondfinsternis - bei uns nicht sichtbar,  weil bei uns noch Tageslicht war. <br />Ich finde es keinen besonders  schönen Anblick, dieses schmutzige Braunrot. Werde mir erlauben, dieses  Bild, das etwas an die Japanische Flagge erinnert, künftig ab und zu als  "Blut-Logo" zu verwenden, wenn in Japan Delfine abgeschlachtet werden.</p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/407.html</link>
      <pubDate>Sun, 11 Dec 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>Empire State Building erstrahlt blutrot für die Delfine von Taiji</title>
      <description><![CDATA[<p><em><strong>The Empire State Building strikes back! Wer am Freitag- und  Samstagabend in der Dunkelheit zum höchsten Gebäude New Yorks  emporschaute, sah Erstaunliches: Es erstrahlte rot, als  Aktion für die öffentliche Aufmerksamkeit um das Leiden der Delfine in  Taiji, Japan. <br /><br />Der bekannte amerikanische Schauspieler John Leguizamo  warf gemeinsam mit Ric O'Barry und weiteren Delfin-Freunden den  Leuchtschalter an.</strong></em></p> <p><em><strong>Danke für diese geniale Aktion!</strong></em></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; I</strong><strong><br /></strong><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; I</strong></span><strong><br /><span style="color: #ff6600;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; A</span><br /><span style="color: #ff6600;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; AA</span><br /><span style="color: #ff6600;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span><span style="text-decoration: underline; color: #ff6600;">AAA</span><br /><span style="color: #ff6600;">&nbsp;&nbsp;&nbsp; FFFFF</span><br /><span style="color: #ff6600;">&nbsp;&nbsp;&nbsp; FFFFF</span><br /><span style="color: #ff6600;">&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span><span style="text-decoration: underline; color: #ff6600;">FFFFF</span><br /><span style="color: #ff6600;">&nbsp;EEEEEEEE</span><br /><span style="color: #ff6600;">&nbsp;EEEEEEEE</span><br /><span style="color: #ff6600;">&nbsp;</span><span style="text-decoration: underline; color: #ff6600;">EEEEEEEE</span><br />HHHHHHHH<br />HHHHHHHH<br />HHHHHHHH<br />HHHHHHHH<br />HHHHHHHH<br />HHHHHHHH<br />HHHHHHHH<br />HHHHHHHH<br /></strong></p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/404.html</link>
      <pubDate>Sat, 10 Dec 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>Mit Tsunami-Spenden den Walfang fördern</title>
      <description><![CDATA[<p><em><strong>Stell Dir vor, Du spendest Geld für die Tsunami-Opfer in  Japan, und dieses wird zur Unterstützung der Wal-Abschlachtung durch die  Japaner im südpazifischen Walschutz-Gebiet eingesetzt. Ein übler  Scherz? Übel schon. Sehr übel. Scherz leider nicht. Dies zeigt der  aktuelle Artikel auf NZZ-Online, der auch in der NZZ-Printausgabe  publiziert wurde: </strong><strong>Japan will mit Geldern aus der  Tsunami-Hilfe die Walfangschiffe gegen Angriffe von Umweltaktivisten  schützen. Damit solle der vom Tsunami zerstörten Region im Nordosten des  Landes geholfen werden. Viele Dörfer seien dort vom Walfang abhängig.</strong></em></p> <p><span class="quelle">(ddp)</span> Japan will umgerechnet kanpp 18  Millionen Franken aus dem Nachtragshaushalt für den Wiederaufbau nach  dem Tsunami in den Walfang investieren. Ein Sprecher der japanischen  Fischereibehörde kündigte am Donnerstag an, dass das Geld in die  Sicherung der Walfangschiffe gegen Angriffe von Umweltschützern gesteckt  werden solle.</p> <p>Umweltorganisationen kritisieren Investition als Missbrauch</p> <p>Diese Investitionen dienten der vom Tsunami zerstörten Region im  Nordosten des Landes, wo viele Dörfer vom Walfang lebten. Eines der  Schiffe sei in Ishinomaki beheimatet, einer Stadt, die beim Tsunami am  11. März besonders stark beschädigt worden war.</p> <p>Umweltschutzverbände kritisierten die Investition als Missbrauch  staatlicher Mittel. Laut Greenpeace wird das Geld den Opfern des  Tsunamis vorenthalten. Die Organisation Sea Shepherd Conservation  Society versucht regelmässig mit spektakulären Manövern, den Walfang zu  behindern. Im vergangenen Jahr sank nahe der Antarktis ein Schnellboot  der Aktivisten, nachdem bei einer Kollision mit Walfängern der Bug  abgetrennt wurde.</p> <p>Laut Masahiro Ichijo von der japanischen Küstenwache wird das Geld  aus der Tsunami-Hilfe vorwiegend für die Aufstockung des  Sicherheitspersonals an Bord der Walfangschiffe sowie ein Begleitboot  der Fischereibehörde ausgegeben. Damit sei die Flotte «so sicher wie nie  zuvor». Ichijo sagte, die Anwesenheit von Beamten der Küstenwache diene  der «Abschreckung». Er wolle aber nicht mit deren Möglichkeiten  angeben. Es gebe keine «Kampfansage».<br /><br /> Nachfrage nach Walfleisch stark gesunken</p> <p>Japan darf in dieser Saison von Dezember bis Februar für  wissenschaftliche Zwecke 900 Wale töten, deren Fleisch dann verkauft  wird. Nach Angaben von Kritikern ist dieser Verkauf der wahre Grund für  die Jagd. Für wissenschaftliche Beobachtungen müsse man die Wale nicht  töten, ausserdem liege die Menge der getöteten Tiere – meist Zwergwale –  im Bereich kommerziellen Walfangs.</p> <p>Dabei ist die Nachfrage nach Walfleisch in Japan stark  zurückgegangen. Im Winter 2010/2011 hatte die Fischereibehörde die  Walfangsaison vorzeitig abgebrochen, angeblich wegen  Sicherheitsbedenken. Junichi Sato von Greenpeace Japan hatte den  Rückgang des Walfleischverzehrs bereits in der vergangenen Saison  kommentiert: «Das ist die Stimme der japanischen Öffentlichkeit, und die  will kein Walfleisch essen.»</p> <p>Um den Artikel online anzuschauen: Siehe <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/japan_walfang_1.13563481.html">hier</a>.</p> <p>Weiterer verwandter Artikel zum Lesen: <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/pazifikstaaten_kritisieren_japan_1.12844180.html">Walfang: Pazifikstaaten kritisieren Japan</a> </p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/415.html</link>
      <pubDate>Thu, 08 Dec 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>Neue Website für den Schutz der Delfine in Taiji!</title>
      <description><![CDATA[<p><em><strong>Eine sehr schön gestaltete neue Website will zum Schutz der Delfine in Taiji beitragen. Sie ist heute Online gegangen. Ich kann allen emfehlen, sich die ansprechende, einfache und lehrreiche Homepage anzuschauen und sich mal durchzuklicken: <a href="http://www.dolphin-protection.ch">www.dolphin-protection.ch</a></strong></em> </p> <p>Sicher würden sich die Macher auch freuen über ein paar nette, ermunternde Einträge im Gästebuch. Einige Teilbereiche sind noch nicht ganz fertig, werden aber sicher demnächst weiter ausgestaltet. Da steckt viel Aufwand und Herzblut drin! So etwas schüttelt man nicht einfach so aus dem Ärmel.</p> <p>Die Macher haben viel Feingefühl und gestalterische Kreativität für einen guten Zweck an den Tag gelegt. Ich kann mich dafür nur ganz ganz herzlich bedanken. Je mehr solche informative Webseiten und Portale es gibt, desto besser. Wenn es erlaubt ist, will inhaltlich gerne das Eine oder Andere zu <a href="http://www.dolphin-protection.ch">www.dolphin-protection.ch</a> beitragen! </p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/400.html</link>
      <pubDate>Thu, 01 Dec 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
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    </item>
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      <title>Bilanz der Delfinjagd in der Halbzeit</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>In den letzten drei November-Tagen konnten die Delfinjäger in  Taiji keine Tiere mehr erbeuten wegen der Wetterbedingungen oder weil  die Delfine ihren Verfolgern entkommen konnten oder gar keine gesichtet  wurden.</strong></p> <p><strong>Damit sind die ersten drei Monate der Delfinjagd-Saison  2011-12 vorüber. Es ist Halbzeit. Noch stehen Dezember, Januar und  Februar bevor. Ende Februar wird die Jagd normalerweise eingestellt,  auch wenn die Jagdsaison für Delfine bis Ende März und für Grindwale  sogar bis Ende April andauert.</strong></p> <p><strong>Rückblickend sind bisher ungefähr 200 Tiere getötet worden.  Das sind etwa 100 Delfine weniger als in derselben Zeitspanne des  Vorjahres. Während vom 1. September bis 30. November 2010 mindestens 50  Delfine in Gefangenschaft genommen wurden, sind es dieses Jahr bislang  bloss 8 Tiere. Aktuelle inoffizielle Statistik: Siehe <a href="http://www.diebucht.ch/blog.html?file=tl_files/pdf/Inoffizielle%20Statistik%20der%20Delfinjagd%20in%20Taiji.pdf">hier</a>.<br /></strong></p> <p><strong>Kann das hoffnungsvoll stimmen? Ist darin eine Tendenz zu  erkennen? Vielleicht. Allgemein sind die Tötungszahlen sicher  rückläufig, während die Lebendfänge in den letzten Jahren zugenommen  haben. Die bisherige Saison ist also ein schöner "Bruch" in dieser  Tendenz betreffend Lebendfänge. </strong></p> <p><strong>Jeder Delfin, der weniger getötet wird oder in Gefangenschaft  gerät, ist erfreulich. Aber jeder, der getötet oder gefangen wird, ist  einer zu viel! Es ist noch viel zu früh, um sich zu freuen; denn 200  abgeschlachtete Delfine sind noch immer eine schreckliche Zahl. Und es  ist davon auszugehen, dass die folgenden drei Monate noch einige  schlimme Überraschungen bergen. </strong></p> <p><strong>Die Vergangenheit hat bewiesen, dass die Jäger imstande sind,  an einem einzigen Tag, soviele Delfine in der Bucht von Taiji  zusammenzutreiben, wie in der gesamten bisherigen Saison. Möge dies nie  mehr geschehen. Mögen das Wetter und die Intelligenz der Delfine  möglichst viele Treibjagden verhindern. Bis die Jäger endlich aufgeben.  Wir hoffen weiter und bleiben dran!</strong></p> <p> <em><strong>Eine aktuelle statistische Aufschlüsselung mit inoffiziellen, aber recht verlässlichen Angaben </strong><strong> von Augenzeugen und Informanten über die</strong></em><strong><em>  Jagdzahlen von der aktuellen Jagdsaison, sowie die offiziellen  Tötungsquoten für die aktuelle Saison sind als PDF hier zu finden.&nbsp; </em></strong></p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/402.html</link>
      <pubDate>Wed, 30 Nov 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Stellungnahme von Animal Trust zum Delfin-Drama im Connyland</title>
      <description><![CDATA[<p><em><strong>Animal Trust steht voll und ganz hinter den Aussagen von Ocean Care (www.oceancare.org). Wir sind schon lange der Meinung, dass Connyland sofort zu schliessen ist. Jegliche Delfinhaltung dieser Art ist mit ungeheuren Qualen für die Meeressäuger verbunden und Connyland hat sich in den verschiedensten Punkten ganz besonders tierquälerisch verhalten.</strong></em></p> <p>Wir erinnern an die vor kurzem abgehaltene Techno Party, die in unmittelbarer Nähe der Tiere stattgefunden hat. Wir wissen aus der Verhaltens- und Meeresforschung ganz genau, wie empfindlich diese Tiere auf Geräusche sind und über riesige Distanzen hinweg Schallwellen aufnehmen können (eine unabdingbare Voraussetzung für ihr natürliches Leben). Auch aus diesem Grund ist die „Beckenhaltung“ pure Tierquälerei.</p> <p>Animal Trust hat vor der Techno Party eine Reihe von Politikern auf dieses brutale Ansinnen hingewiesen. Die neu erfahrene, dramatisch hohe Todesrate in diesem schöngeredeten Freizeit-Betrieb müsste den Behörden Grund genug sein, eine sofortige Schliessung zu veranlassen und die verbleibenden Tiere, da man sie nicht mehr auswildern kann, in ein akzeptables Oceanarium zu geben.</p> <p>Katharina Büttiker, Präsidentin Animal Trust</p> <p>Mehr Infos über Animal Trust: siehe auch <a href="http://www.animaltrust.ch/">www.animaltrust.ch </a></p> <p>&nbsp;</p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/387.html</link>
      <pubDate>Wed, 16 Nov 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Schon wieder ein toter Delfin im Connyland! OceanCare nimmt Stellung</title>
      <description><![CDATA[<div class="moz-text-html" lang="x-western"> <p class="WordSection1"> <em><strong> Mit  Trauer und Bestürzung nimmt OceanCare die tragischen Nachrichten aus  dem Freizeit-Park „Connyland“ zur Kenntnis. Innerhalb von wenigen Tagen  haben zwei der fünf Delphine auf rätselhafte Weise den Tod gefunden – am  Dienstag, 8. November, starb Shadow im noch jugendlichen Alter von acht  Jahren; am Sonntag, 13. November, erlitt der 29-jährige Chelmers  dasselbe Schicksal. Am Tag zuvor hatte die Thurgauer Staatsanwaltschaft  bekannt gegeben, dass eine Strafklage, welche vor eineinhalb Jahren von  OceanCare zusammen mit der Stiftung für das Tier im Recht (TIR) gegen  die Betreiber des „Connyland“ eingereicht worden war, abgewiesen und  eingestellt werde.</strong></em></p> <p class="WordSection1"><em>Wädenswil, 14.11.2011:</em>  OceanCare akzeptiert diesen Entscheid mit Bedauern und stellt mit  Befremdung fest, dass im Rahmen der Voruntersuchung mehrere  Belastungszeugen nicht angehört worden sind, die an einem allfälligen  Prozess wesentliche Aussagen hätten machen und beweiskräftige Dokumente  hätten vorlegen können. Nur einen Tag nachdem die Kreuzlinger  Staatsanwaltschaft an einer Pressekonferenz am Samstag, 12. November,  die Einstellungsverfügung bekannt gab, muss derselbe Staatsanwalt nun  wegen des Todes der beiden Delphine erneut ein Verfahren eröffnen.</p> <p class="WordSection1">Noch&nbsp;  bevor das amtliche Ergebnis der Obduktion vorliegt, liess der Thurgauer  Kantonstierarzt durchblicken, dass die Tiere möglicherweise vergiftet  worden seien – und der Staatsanwalt liess sich mit den Worten zitieren,  dass er eine solche Tat „militanten Tierschützern“ zutraue. Sollten sich  derlei Mutmassungen und Spekulationen erhärten, würde OceanCare sich in  aller Form von sogenannten „Tierschützern“ distanzieren, die auch vor  kriminellen Aktionen nicht zurückschrecken, um auf ihre Anliegen  aufmerksam zu machen und sich zu profilieren. Die vorsätzliche und  heimtückische Tötung gefangener Tiere ist verwerflich und höchst  unethisch. Unter keinen Umständen – schon gar nicht mit dem Argument,  die Tiere würden von ihrem Leiden erlöst – kann so etwas gerechtfertigt  werden.</p> <p>Es  gibt nur eine Möglichkeit, um den Missbrauch von Show-Delphinen wirksam  zu unterbinden: Ein neues Gesetz muss den Import von Walen und  Delphinen ohne jede Einschränkung verbieten. Genau dies fordert eine von  77 500 Tierfreunden unterzeichnete Petition, die OceanCare am  Donnerstag, 17. November, in Bern überreichen wird. Sie unterstützt eine  entsprechende Motion der Bündner Nationalrätin Brigitta Gadient, die  von 50 Parlamentariern unterschrieben wurde. </p> <p>OceanCare lädt interessierte Medienvertreter zum Presse-Frühstück ein:<strong></strong></p> <p><strong>Donnerstag, 17. November, 09:15 Uhr, Café Fédéral, Bärenplatz 31, Bern</strong></p> <p>Im  Anschluss wird die Petition überreicht. Es besteht die Gelegenheit zu  Einzel-Interviews mit Sigrid Lüber (Präsidentin OceanCare), Dr. Sylvia  Frey (Umweltnaturwissenschaftlerin/OceanCare), lic. iur. Vanessa  Gerritsen (Stiftung für das Tier im Recht) sowie Graziella  Blatter-Bianca (ehemalige Delphin-Betreuerin im „Connyland“).<strong></strong></p> <p><strong>Anmeldung zum Presse-Frühstück unter <a href="mailto:pressinfo@oceancare.org">pressinfo@oceancare.org</a> oder Tel. 044 780 66 88</strong></p> <div class="WordSection1"> &nbsp; &nbsp; </div> </div>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/381.html</link>
      <pubDate>Mon, 14 Nov 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title>13. November: ein Unglückstag für die Delfine</title>
      <description><![CDATA[<p><em><span style="color: #ff6600;"><strong>Es  war eine der längsten und tödlichsten Delfinjagden der bisherigen  Saison in Taiji. Nach einer glücklichen Woche ohne Opfer unter den  Meeressäugern (letzte tödliche Jagd am 6.11.) ging es heute brutal zur  Sache. Und endlos, so lange, dass sich sogar die Frage stellt, ob die  Jäger nicht die gewerkschaftlichen Regeln der Fischerei-Kooperative von  Taiji betr. Arbeitszeit verletzt haben.</strong></span></em></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Neun  Stunden dauerte der ganze Wahnsinn. Eine Schule von knapp 30  Rundkopfdelfinen endete schliesslich eingekesselt in der Todesbucht.  Während sich die Delfinjäger ans Töten machten, stellte Beobachterin und  Delfinkennerin Leah Lemieux vor Ort fest, dass sich unter den Tieren  auch zwei Rauzahndelfine befanden. Dafür gibt es in Taiji keine Quote. </strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Klarer  Fall: wäre nicht Leah nebst anderen Beobachter/inne/n vor Ort gewesen,  die Jäger hätten alle Tiere abgeschlachtet, illegal auch die beiden  Rauzahn-Delfine. So aber ging das Karussell los. Viele Telefonanrufe  zwischen Polizei, die die Beobachtenden beobachtete, und der  Kooperative. Und dann - ein Lichtblick in all dem Horror: Nachdem die  Jäger rund 20 Rundkopf-Delfine abgeschlachtet hatten, liessen sie am  Nachmittag schliesslich 8 Rundkopfdelfine und die zwei Rauzähne frei. </strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Das letzte Bild der Bildergalerie zeigt zwei Rauzahndelfine (Bild von Lobosonda, die anderen 3 Bilder von Leah Lemieux)</strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Siehe dazu auch folgendes <a href="http://www.youtube.com/watch?v=aq82qWHIU8Q&amp;feature=autoshare">Video</a> von Leah Lemieux </strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Bemerkenswert:  seit mehr als einem Monat (11. Oktober) sind in Taiji "nur"  Rundkopfdelfine getötet worden, in insgesamt 9 Treibjagden. Siehe dazu  auch <a href="http://www.ceta-base.com/drivefisheries.html">www.ceta-base.com/drivefisheries.html </a></strong></span></p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/377.html</link>
      <pubDate>Sun, 13 Nov 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/377.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Mein &quot;Bambi-Blog&quot; jetzt auch in den USA Online</title>
      <description><![CDATA[<p><em><strong>Mein "Bambi-Blog" über die grosse Gala-Show im Ersten Deutschen  Fernsehen mit der Überreichung des begehrten Medienpreises an Richard  O'Barry und seine Reaktion darauf ist jetzt auch in den USA Online.</strong></em></p> <p>My blog about Richard O'Barry receiving the prestigious Bambi-Award in Germany and his reaction is now online in the US.</p> <p> Links:<br /> - <a class="moz-txt-link-freetext" href="http://savejapandolphins.org/blog/post/europes-most-prestigious-media-award-goes-to-richard-obarry">http://savejapandolphins.org/blog/post/europes-most-prestigious-media-award-goes-to-richard-obarry</a><br /> - <a href="http://dolphinproject.org/blog/post/europes-most-prestigious-media-award-goes-to-richard-obarry">http://dolphinproject.org/blog/post/europes-most-prestigious-media-award-goes-to-richard-obarry</a></p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/379.html</link>
      <pubDate>Sat, 12 Nov 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/379.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Europe’s most prestigious Media Award goes to … Richard O’Barry!</title>
      <description><![CDATA[<p><em><strong>«Don’t buy tickets to dolphin shows!» Richard O’Barrys message was simple and clear, when the dolphin activist spoke to a live television audience of over 5 million people in 3 countries. «If we don’t go to dolphinaria, they will close and all dolphins go free at last», he said while receiving a «Bambi», Europes most important Media Award.&nbsp; </strong></em></p> <p>He would continue to work hard to become dispensable, he announced in his live speech in Wiesbaden, Germany on Thursady night, 10th of November. «If I won’t be needed anymore, I’ll be the happiest man. It will be the moment when there are no more captivity facilities for dolphins.» A long way to get there though, the former «Flipper» trainer is well aware – and a heavy burden to carry.</p> <p>Heavy is also the «Bambi» award statue itself, weighing about seven pounds (2.5 kg). Laughing, Richard O’Barry held the massive golden deer statue in the air before the applausing audience and remarked its weight. «I will auction it on Ebay the next morning, so I can raise some more funding for my activities», he announced, only to admit he was joking. «Of course I will keep it.»</p> <p>The worlds’ best known dolphin activist radically turned from the captivity industry and from training the «Flipper» dolphins to dolphin protection in 1970. O’Barry has received the «BAMBI» in the category «Our Earth», for his devotion and lifetime achievement for the dolphins and the environment. He was presented with Germanys’ and Europes’ most prestigious Media Award side by side with celebrities such as Justin Bieber, Gwyneth Paltrow or Lady Gaga.</p> <p>«I could not sleep after I had seen what happens to dolphins in Japan», the German news-anchorwoman Judith Rakers said, when she presented the «BAMBI» to Richard O’Barry. Her moderation was competent and outspoken. And so was a brief broadcast, with some graphic footage taken from the Oscar-winning movie «The Cove». The documentary with O’Barry as protagonist exposes the dolphin hunt in a coastal Japanese village, which leaves a small cove red with blood.</p> <p>And it left more than a few people in the audience in tears. Yet, Richard O’Barrys message to the millions in Germany, Switzerland and Austria live on TV was a positive, hopeful and powerful one. «Germanys number of dolphinaria is down to three now. And one more will close next year. And there is one dolphin park left in Switzerland. They will all close sooner or later.» And as he had come, he left the stage with a clear and simple message. « The sooner the better. Just don’t buy tickets to dolphin shows!»</p> <p>Also watch this brief video message of Ric O'Barry <a href="http://www.youtube.com/watch?v=jNzPHRwMPPk&amp;feature=mfu_in_order&amp;list=UL">here</a> !</p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/370.html</link>
      <pubDate>Fri, 11 Nov 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/370.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Wichtigster Medienpreis Europas geht an… Richard O’Barry!</title>
      <description><![CDATA[<p><em><strong>«Besucht keine Delphinarien!» Richard O’Barrys Botschaft war einfach und klar, als er sich übers Fernsehen Live an rund fünf Millionen Zuschauer/innen im deutschen Sprachraum wandte. «Wenn wir diese Gefangenschafts-Industrie nicht mit Eintrittskarten unterstützen, müssen die Delphinarien dicht machen und endlich sind alle Delfine frei», sagte der Delfinschützer, als er einen «Bambi» erhielt, Europas renommiertesten Medienpreis.</strong></em></p> <p>Er arbeite weiter hart daran, sich selber überflüssig zu machen, meinte er in seiner Live-Ansprache am Donnerstagabend, 10. November 2011 in Wiesbaden. «Wenn es mich mal nicht mehr braucht, dann werde ich sehr glücklich sein. Dann wird es nämlich keine Delfine mehr in Gefangenschaft geben.» Der ehemalige «Flipper»-Trainer macht sich keine Illusion, dass es bis dahin ein langer Weg ist – mit einer schwer zu tragenden Last; denn er war einst selber Teil der Delphinarien-Industrie, gegen die er sich nun so wehrt.</p> <p>Schwer wiegt nicht nur das Prestige des Bambi-Preises, sondern auch das physische Gewicht der Auszeichnung. Dies stellte er auch lachend fest, als er vor dem klatschenden Publikum die Trophäe hochstemmte. «Morgen früh stelle ich das Ding auf Ebay, damit ich wieder etwas Geld für meine Kampagnen erhalte», kündigte er an, um gleich darauf einzugestehen, dass er das Goldreh nicht mehr weggeben dürfe. «Meine Tochter hat Bambi schon zu sehr ins Herz geschlossen.»</p> <p>Der bekannteste Delfinschützer der Welt vollzog 1970 eine 180-Grad-Kehrtwende, als er das schreckliche Leiden der Delfine in Gefangenschaft erkannte. O’Barry wandte sich von seiner Aufgabe als Delfintrainer der «Flipper»-Delfine und von der Delphinarienindustrie ab und wurde Delfinschützer. Der Aktivist hat den Bambi in der Kategorie «Unsere Erde», für seine herausragenden und mutigen Leistungen erhalten. Er konnte die Auszeichnung u.a. inmitten von Stars wie Thomas Gottschalk, Justin Bieber, Gwyneth Paltrow oder Lady Gaga entgegennehmen.</p> <p>«Die Bilder aus dem Film ‚Die Bucht’ mit Richard O’Barry als Hauptprotagonisten haben mir den Schalf geraubt», sagt die bekannte deutsche Newsmoderatorin Judith Rakers. Sie hat Richard O’Barry den Bambi überreicht. Ihre Rede war emotional, kompetent, überzeugend, stark. Ebenso der eindrückliche kurze Filmbeitrag über O’Barrys Engagement gegen den Delfinfang in Japan. Zuerst treiben die Delfinjäger im kleinen japanischen Fischerdorf Taiji alle Tiere in einer kleinen Bucht zusammen, um die schönsten Delfine lebend zum Verkauf an Vergnügungsparks auszulesen. Dann werden die restlichen Meeressäuger abgeschlachtet.</p> <p>Der buchstäblich ausgezeichnete Aktivist ging in seiner Rede auch auf das traurige Leben gefangener Delfine ein und erwähnte ausdrücklich die Situation im Schweizerischen Delfinpark «Connyland», wo soeben wieder ein Delfin gestorben ist – der siebte in nur drei Jahren. Viele Augen blieben in diesen emotionalen Minuten nicht trocken. Gleichzeitig war Richard O’Barrys kurze Rede an das Millionenpublikum Deutschlands, der Schweiz und Österreichs aber ermutigend und hoffnungsvoll.</p> <p>«In Deutschland gibt es gerade noch drei Delphinarien, und eines davon wird 2012 geschlossen», zeigte er sich zuversichtlich. «In der Schweiz ist ein Delphinpark übriggeblieben. Sie alle werden früher oder später schliessen.» Und so wie der Delfinschützer auf die Bühne kam, verliess er sie auch wieder. Mit einer einfachen, klaren Botschaft: «Je früher, desto besser. Also: besucht keine Delphinarien!»</p> <p>Beachte auch folgende Links<br /> Aktuelles Statement nach dem Bambi von Ric O'Barry auf Youtube (Video von Hans Peter Roth): <br /> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=jNzPHRwMPPk&amp;feature=mfu_in_order&amp;list=UL">http://www.youtube.com/watch?v=jNzPHRwMPPk&amp;feature=mfu_in_order&amp;list=UL</a></p> <p>Bambi 2011 - ARD-Sendung vom 10. November 2011, 20.15, Teil 1 <br /> <a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=8721556">http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=8721556</a><br /> (für den Beitrag mit Ric O'Barry bitte vorscrollen auf 36.50 Minuten)</p> <p>&nbsp;</p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/372.html</link>
      <pubDate>Fri, 11 Nov 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/372.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>BAMBI-Auszeichnung für Richard O'Barry und die Delfine</title>
      <description><![CDATA[<p><em><strong>Richard O'Barry erhält heute Donnerstag in Wiesbaden einen BAMBI in der Kategorie "Unsere Erde", für seine herausragenden und mutigen Leistungen. Der unermüdliche Delfinschützer wird den renommiertesten deutschen Medienpreis neben Prominenten wie Thomas Gottschalk, Justin Bieber, Gwyneth Paltrow und Lady Gaga entgegennehmen.</strong></em></p> <p>«Ric O’Barry zeigt uns die grausame Wahrheit hinter dem Lächeln von Flipper», lautet die Begründung der BAMBI-Jury: «Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Delfine vor dem Menschen zu schützen.» Die Bilder des Films «Die Bucht», in dem das Abschlachten von Delfinen in Japan dokumentiert wird, seien in ihrer Brutalität nur schwer zu ertragen. «O’Barry schockiert, provoziert – und befreit Tiere aus Delfinarien.»</p> <p>Dafür nehme er sogar Gefängnisstrafen in Kauf. Die Entscheidung, sein Leben radikal zu ändern, traf Ric O’Barry vor mehr als 40 Jahren: «Damals musste der Tiertrainer, der mit der Familienserie ,Flipper‘ berühmt geworden war, sich eingestehen, dass die heile Welt seiner Delfine nur im Fernsehen existiert», so die Jury. «In Gefangenschaft leiden die Tiere. O’Barry wurde zum engagierten Kämpfer für die Freiheit und den Schutz der Delfine.»</p> <p>Große Gefühle und bewegende Momente – das macht die 63. BAMBI-Verleihung in Wiesbaden zu einem unvergesslichen Ereignis. Der Anlass findet heute Donnerstagabend in den Rhein-Main-Hallen statt und wird vom Ersten Deutschen Fernsehen ARD live übertragen. Zudem bringt ARD im Rahmen des Boulevard-Magazins «Brisant», heute ab 17.15 einen Beitrag über Ric O’Barry, wo er auch das gemeinsam mit Journalist Hans Peter Roth verfasste Buch «Die Bucht» vorstellt.</p> <p>Hans Peter Roth wird an der BAMBI-Verleihung live mit dabei sein und im Anschluss darüber berichten.</p> <p><strong>Weitere Infos</strong><br />- Zum Anlass und zum Thema: <a href="http://www.diebucht.ch/">www.diebucht.ch</a><br />- Zum Anlass auf ARD: <a href="http://www.daserste.de/programm/tvtipp.asp?datum=10.11.2011">www.daserste.de/programm/tvtipp.asp?datum=10.11.2011</a><br />- Zum BAMBI: <a href="http://www.bambi.de/">www.bambi.de</a> und <a href="http://www.bambi-awards.com/">www.bambi-awards.com</a> (Englisch)<br />- Preisträger und Begründungen der Jury: <a href="http://www.bambi.de/Bambi-2011/Preistraeger/">www.bambi.de/Bambi-2011/Preistraeger</a></p> <p>Bitte auch die Medienmitteilung unseres Buch-Verlags (Die Bucht) im Anhang beachten.</p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/367.html</link>
      <pubDate>Thu, 10 Nov 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <enclosure url="http://www.diebucht.ch/tl_files/pdf/111011-Delius-Klasing-PM-BAMBI-RicOBarry.pdf" length="19702" type="application/pdf" />
    </item>
    <item>
      <title>Richard O’Barry to receive Germanys’ most prestigious Media Award</title>
      <description><![CDATA[<p><em><strong>Tonight, Richard O’Barry will be awarded with a «BAMBI» in Wiesbaden, Germany. The former «Flipper» trainer and today’s best known dolphin activist receives the award in the category «Our Earth» for his devotion and lifetime achievement for the dolphins. O’Barry will be given the «BAMBI», known as Germanys’ most prestigious Media Award, side by side with celebrities like Justin Bieber, Gwyneth Paltrow or Lady Gaga.</strong></em></p> <p>«O’Barry reveals the grisly truth behind the dolphin smile», says the BAMBI-Jury. «He has devoted his life to protect dolphins from humans.» Some graphic footage in the movie «The Cove», which depicts the dolphin slaughter in Japan, is hard to bear, adds the Jury: «Ric O’Barry shocks, provokes – and liberates dolphins from captivity parks.»</p> <p>He would not hesitate to go to jail for his commitment. The decision to radically change his life came more than 40 year ago: «By 1970, the dolphin trainer, who had become famous with the world famous TV-series ,Flipper‘, had to admit to himself that the idyllic life of his dolphins only exists on television», the Jury also says: «In captivity the animals suffer. O’Barry became a committed fighter for the freedom and protection of all dolphins.»</p> <p>Emotions, touching moments and a great event; this can be expected of the BAMBI Awards show tonight in Wiesbaden, Germany. The event will be broadcast live and internationally by the German channel ARD, one of Europes’ largest TV stations. Ric O’Barry will be able to speak live on the air during the awards show. In addition, an interview with O’Barry will be broadcast by ARD tonight at 5.30pm. </p> <p>Swiss journalist Hans Peter Roth, co-author with Ric O’Barrys book «The Cove» (in German «Die Bucht»), will participate live at the event and report right after the show.</p> <p>For further information:<br />- <a href="http://www.bambi-awards.com/">www.bambi-awards.com</a> (in Englisch)<br />- The award winners: <a href="http://www.bambi.de/Bambi-2011/Preistraeger/">www.bambi.de/Bambi-2011/Preistraeger</a> (in German)</p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/369.html</link>
      <pubDate>Thu, 10 Nov 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/369.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Am virtuellen Pranger</title>
      <description><![CDATA[<p>Vier schöne Tage gab es keine Delfinjagd. Das war ein guter Start in den November. Doch gestern, am 3. November, war es wieder vorbei mit der Ruhe. Die Jäger haben 13 Rundkopfdelfine in die Bucht getrieben und getötet. Heute wiederum haben sie glücklicherweise vergebens gesucht und sind unverrichteter Dinge in den Hafen zurückgekehrt.</p> <p>Nun habe ich es übrigens auch geschafft. Ich bin am virtuellen Pranger der Freunde der Delfinjagd von Taiji. Ok, damit kann ich leben. Aber: die Betreiber dieser Website sind ein bisschen allzu gut informiert. Sie verfügen über Informationen, die eigentlich nur die Behörden kennen sollten; zum Beispiel über meine Ankunft in Taiji. Das stimmt doch nachdenklich, wer denn hier jetzt wie gut mit wem zusammenarbeitet...</p> <p>Hier ist der Link: <a href="http://blog.livedoor.jp/pngtaiji/archives/4728225.html">http://blog.livedoor.jp/pngtaiji/archives/4728225.html</a>. Die Einträge über mich auf der Website geben in Links verschiedene Beiträge von mir oder über mich an, so auch den Beitrag vom Zweiten Deutschen Fernsehen zum Thema Delfinjagd, der in ZDF-Umwelt vom 9.Oktober ausgestrahlt wurde. Einverstanden: aus Sicht der Delfinjäger und ihrer einflussreichen wie auch finanzstarken Unterstützer bin ich ein "Verdächtiger".</p> <p>Tatsache ist, dass ich nie einer Gesetzesübertretung überführt wurde, dass ich stets freundlich, anständig und zurückhaltend war, dass ich die japanische Kultur respektiere (soweit nicht Tierquälerei und das Töten von andernorts geschützten Tieren als "Kultur" bezeichnet wird). Tatsache ist ebenso, dass ich vor drei Jahren, im Oktober 2008, bei der Bucht von Taiji auf öffentlichem Boden von Delfinjägern tätlich angegriffen wurde, ohne dass die Polizei damals eingegriffen hätte oder auch nur anwesend war.</p> <p>Der Übergriff wurde von einem TV-Kameramann gefilmt, ist also gut dokumentiert und im Rahmen verschiedener Beiträge auf ARD, ZDF und im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt worden. Zu sehen sind Ausschnitte davon auch im Film "The Cove" ("Die Bucht"). Ich habe bislang stets davon abgesehen, deswegen bei den japanischen Behörden vorstellig zu werden. Angesichts der Ehre, nun am Pranger der Hüter der Delfinjagd in Taiji zu sein, muss ich mir dies allerdings noch einmal gründlich überlegen.</p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/365.html</link>
      <pubDate>Fri, 04 Nov 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/365.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Ein kleines Happy End</title>
      <description><![CDATA[<p>Zum zweiten Tag in Folge hat keine Delfinjagd stattgefunden. Zwar fuhren die Jagdboote hinaus, wurden aber nicht fündig, brachen die Suche etwa um 9.00 Uhr ab und fuhren unverrichteter Dinge in den Hafen zurück. Gottseidank. Ein guter Start in eine Woche und - das wärs dann gewesen für den Oktober 2011. </p> <p>Insgesamt sieben erfolgreiche, d.h. tödliche Treibjagden haben die Delfinjäger von Taiji durchgeführt. Rund 95 Tiere mussten dabei in der Todesbucht ihr Leben lassen, darunter Streifendelfine, Falsche Killerwale und Rundkopfdelfine. Zusammengerechnet mit dem September 2011 sind in Taiji in dieser neuen Jagdsaison bisher ca. 110 Delfine getötet worden.</p> <p>Auch wenn natürlich jeder getötete Delfin eine Katastrophe und einer zuviel ist, sind diese Zahlen bisher doch relativ bescheiden. Das kann zwar mit einer einzigen erfolgreichen Grossjagd völlig ändern. Trotzdem ist in den letzten Jahren eindeutig ein Trend zu kleineren Jagdzahlen auszumachen. Damit sollten eigentlich die zuständigen Behörden die Quoten sofort massiv senken (natürlich am liebsten auf Null, aber wenigstens massiv herunterdrücken).</p> <p>Noch während die Jagdboote draussen waren, sind auch wir wiederum hinausgefahren, um die Jagd auf dem Wasser zu beobachten. Die Küstenwache will nicht, dass wir uns den Jagdbooten mehr als auf unsinnige zwei Seemeilen annähern, vor allem nicht, wenn sie jagen. Das ist gar nicht machbar und in Wirklichkeit können wir viel näher heran, besonders, wenn sie nicht jagen.</p> <p>So gibt es heute einige "hautnahe" Begegnungen mit Jagdbooten, auf eine Distanz von weniger als 100 Metern, verfolgt unter den Argusaugen des Küstenwach-Bootes. Auch das Schlachboot der "schnellen Eingreiftruppe" sucht uns bei einem neuerlichen Foto-Besuch in der Bucht wieder auf. Sie lassen uns in Ruhe, scheinen aber gleichzeitig heute besonders misstrauisch zu sein. Dazu suchen sie eine ganze Weile auch die Bucht ab, bevor sie schliesslich unverrichteter Dinge zurückfahren.</p> <p>Gute Tage für die Delfine sind immer schöne Tage.</p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/364.html</link>
      <pubDate>Mon, 31 Oct 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/364.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Wohin die Reste gehen</title>
      <description><![CDATA[<p><span style="color: #ff6600;"><em><strong>Die vergangene Woche war für die Delfine die bisher schlimmste dieser Jagdsaison. An vier verschiedenen Tagen trieben die Jäger erfolgreich Rundkopfdelfine in die Todesbucht und töteten die meisten davon. So fielen den Delfinjägern auch gestern wiederum etwa zehn der empfindsamen Meeressäuger zum Opfer. In der ganzen Woche waren es etwa 40 Tiere.</strong></em></span></p> <p>Heute aber war zum Glück ein guter Tag für die Delfine. Regen, Wellen, Wind und Sonntag. Mehr als genug, um die Jagdboote im Hafen zu behalten. Ein weiterer Tag, um mit allem anderen, was so an Arbeit anfällt, aufzuholen. Und Zeit für Recherchen. Manchmal allein, manchmal gemeinsam mit Freunden, die auch hier sind.</p> <p>Zu den Recherchen gehört, dass es jemandem (aus diversen, sicher für alle nachvollziehbaren Gründen nenne ich keine Namen) gelungen ist, zu beobachten und fotografieren, wie Reste von geschlachteten Delfinen, das heisst Eingeweide, Knochen und Köpfe, in grosse Behälter abgefüllt und auf einen Kleinlaster verladen wurden.</p> <p>Ebenfalls ist es gelungen, diesem Kleinlaster vom Schlachthaus in Taiji aus zu folgen. Das Fahrzeug fuhr nach Katsuura, zum dortigen bekannten Fischmarkt, wo täglich viele Tonnen Thunfisch und andere Fischarten umgesetzt werden. Hier stehen jeden Morgen viele Grossbehälter herum, in welche die Fischer alle Fischabfälle werfen.</p> <p>Hierher also kommen auch die Quecksilber-belasteten traurigen Reste der geschlachteten Delfine. Bis zu diesem Punkt ist alles klar. Der Rest ist vorderhand Spekulation. Ich gehe davon aus, dass die Delfinreste den Fischresten von Katsuura beigemischt und dann maschinell zu einem Brei püriert werden.</p> <p>Was könnte mit diesem Brei geschehen? Ich sehe drei Verwertungs-Möglichkeiten:</p> <p>1) Verarbeitung zu Düngemittel<br />2) Verarbeitung zu Tierfutter<br />3) Verarbeitung zu Futter für die wachsende Zahl von Fischzuchten in der Präfektur Wakayama. </p> <p>Dies soll also unser nächster Schritt der Aufklärungsarbeit sein.</p> <p>Zum Bild:<br />Hans Peter Roth bei der Beobachtung der Delfinjagd auf offener See. <br />(Bild von Leah Lemieux)</p> <p><span style="color: #ff6600;">Zur Bildergalerie:</span><br /><span style="color: #ff6600;">- Delfinköpfe...</span><br /><span style="color: #ff6600;">- Delfinflossen...</span><br /><span style="color: #ff6600;">- Delfinknochen...</span><br /><span style="color: #ff6600;">- Delfin-Eingeweide...</span><br /><span style="color: #ff6600;">- und ein Mordinstrument.</span><br /><span style="color: #ff6600;">Abfälle von geschlachteten Delfinen im Schlachthaus von Taiji wandern in Grossbehälter, werden ins benachbarte Katsuura transportiert und auf dem dortigen Fischmarkt mit Fischresten vermischt. Was mit diesem Quecksilber-kontaminierten Mix dann geschieht, ist noch zu recherchieren.</span><br />(Tele-Aufnahmen von Martyn Stewart)</p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/356.html</link>
      <pubDate>Sun, 30 Oct 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/356.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Der grosse Lärmangriff</title>
      <description><![CDATA[<p><em><span style="color: #ff6600;"><strong>Was hat das Connyland mit der Delfinjagd in Japan zu tun? Mehr als uns und dem Delphinarium im Schweizerischen Lipperswil lieb sein kann. Da ist zum einen die Tatsache, dass die Delfinarien-Industrie leider nach wie vor sehr lukrativ ist. Deshalb krallt sich Taiji als weltweit grösster Umschlgsplatz für lebende Delfine auch so in der Treibjagd fest. Und da ist noch eine weitere Gemeinsamkeit: Die Sache mit dem Lärm...</strong></span></em></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Gestern gelang es den Jägern trotz beträchtlichem Wind und Wellen erneut, mit ihren Lärmstangen eine Schule von etwa zehn Rundkopfdelfinen in die Bucht von Taiji zu treiben. Darunter eine Mutter mit einem noch sehr kleinen Jungen. Das Muttertier wehrte sich nach Kräften gegen die Fangversuche der Jäger, schaffte es sogar, ein Netz zu überqueren. Nicht aber das Junge. Es verfing sich im Absperrnetz und ertrank fast.</strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Die Jäger holten es raus und fingen mit einer Seilschlinge schliesslich auch die Mutter ein. Dann begann das Töten. Als erstes verliess ein Boot mit einer blauen Abdeckplane die Todesbucht. Als der Wind die Plane etwas anhob, war deutlich das Baby zu erkennen. Lebend. Daneben ein weiterer Delfin, wohl ebenfalls lebend. War es das Muttertier? Oder ein Halbwüchsiges? Es war schwer zu erkennen.</strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Das Boot brachte die beiden Delfine vielleicht eine Seemeile in Richtung offenes Wasser. Was dann genau geschah, liess sich für uns nicht ausreichend beobachten. Aber wir gehen davon aus, dass die Tiere freigelessen wurden. War es nebst dem Baby die Mutter? Falls es bloss ein Halbwüchsiges war, haben die beiden keine Chance, und der schnelle Tod wäre vielleicht das weniger schlimme Schicksal gewesen.</strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Falls ja, dann haben Mutter und Baby tatsächlich eine Überlebenschance und werden sich einem anderen Delfinverband anschliessen können. Und unsere Anwesenheit hat einmal mehr einen Unterschied gemacht. Wir können nur hoffen und das Geschehen weiter beobachten. </strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Bizarr war einmal mehr die Geräusch-Kulisse, als wir vom Takababe-Hügel das Geschehen verfolgten, soweit dies ob all den Abdeckplanen über der Todesbucht möglich war. Vom nebenan gelegenen Walmuseum wummerten die Disco-Bässe der nächsten Delfinshow herüber, und vom Meer stanzten sich die trockenen Metallschläge der Lärmstangen, auf welche die Delfinjäger hämmerten, ins die Ohren.</strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>So wird das empfindliche Gehör der Delfine zu ihrem Verhängnis. Die Delfinjäger erzeugen mit ihrem massiven Hämmerlärm eine richtige Schallmauer, vor welcher die verschreckten Delfine, die jetzt auch nicht mehr akustisch kommunizieren können, zu fliehen versuchen. So können sie aufs Land getrieben werden. Dieser Umstand macht auch gleich klar, dass für die sensiblen Meeressäuger eine Dauerbeschallung mit Bass-Gewummer, etc. wohl kaum angenehm ist. </strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Genau dies macht das Delphinarium im thurgauischen Lipperswil in der Schweiz jedoch morgen Samstag. Im Connyland, rund 50 Meter vom Winterquartier der Delfine entfernt, soll eine Techno-Party stattfinden. Aus Sicht von OceanCare ist die Lärmbelästigung für die Wildtiere, die in ihren Becken zudem keine Ausweichmöglichkeit haben, schlicht eine Qual. </strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>OceanCare hat deshalb schriftlich beim Connyland und den zuständigen Behörden eine Stellungnahme eingereicht und die Betreiber des Connylands aufgefordert, von derartigen Events zum Wohle der Tiere abzusehen. Wer den&nbsp; Protest von OceanCare unterstützen will, kann eine Mitteilung senden an folgende Emailadresse des Freizeitsparks: <a href="mailto:info@connyland.ch">info@connyland.ch</a> Mehr Infos und ein Vorlagetext ist <a href="http://www.facebook.com/notes/oceancare/protestmail-gegen-die-technoparty-in-connyland-samstag-29-oktober/10150331792371759">hier</a> zu finden.</strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Und zu guter Letzt ein Happy End: Heute war ein strahlender Tag. Wind und Wellen aber liessen keine Delfinjagd zu. Alle Boote blieben im Hafen. Und uns blieb endlich etwas Zeit zum "Retablieren" und so Verschiedenes auf den aktuellen Stand zu bringen. </strong></span></p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/355.html</link>
      <pubDate>Fri, 28 Oct 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
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    </item>
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      <title>Spazierfahrt in die Todesbucht</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Das Wetter ist strahlend. Gleissend steigt eine sehr helle Sonne aus dem Pazifik. Wir wissen: die Jagdboote sind wieder draussen. Also fahren wir mit unserem Boot ebenfalls raus. Doch dann überraschen uns eine recht hohe Dünung und kräftiger Wind, der die Wellen mit Schaumkronen adelt. Die schönste Überraschung aber folgt erst noch.</strong></p> <p><strong>Die Delfinjäger kehren schon vor 8 Uhr unverrichteter Dinge in den Hafen von Taiji zurück. Die Bedingungen sind zu rau für die Treibjagd. Masako, unsere Helferin, fragt offiziell bei der Küstenwache nach, ob wir uns nach Taiji begeben und dort auch landen dürfen. Zu unserem Erstaunen erhalten wir keine abschlägige Antwort. </strong></p> <p><strong>Bald sind wir drüben in Taiji, machen einen kurzen Landungsstopp bei der Pier unweit des Walmuseums und fahren dann vorsichtig weiter vor den Hafen von Taiji und von dort weiter in die berüchtigte Bucht. Meine kanadische Kollegin und Delfinexpertin Leah Lemieux, die schon in Taiji wartet, sieht verblüfft, wie unser Boot vor der Bucht auftaucht, wo normalerweise die Jagdboote aufkreuzen, um das Schicksal erschöpfter Delfine mit Netzen zu besiegeln. Nicht heute.</strong></p> <p><strong>Völlig unbehelligt, aber unter den wachsamen Augen einer Sicherheitseinheit der Küstenwache auf einem Schlauchboot fahren wir ganz langsam ein; bis zum inneren Netz. Das Wasser ist kaum noch zwei Meter tief. Das Manövrieren ist heikel aber machbar. Ady und Masako steuern die Kleinyacht mit wachsender Übung.</strong></p> <p><strong>Am Strand der Bucht macht sich mittlerweile Russ, ein philippinischer Freund von Leah, daran, einen japanischen Butoh-Tanz aufzuführen. Thema: Fluke. Ein stummer, friedlicher, aber eindringlicher Protest gegen die Delfinjagd. Kultur, die diesen Namen auch verdient. Selbst die sechs anwesenden Polizisten und mindestens ebensoviele Männer der Küstenwache schauen beeidruckt zu. </strong></p> <p><strong>Russ hat in seiner philippinischen Heimat, auf der Insel Cebu, von der Delfinjagd in Japan und der Bucht erfahren. Es hat ihm keine Ruhe gelassen, nachdem er sich seit Jahren mit der Delfinbeobachtung und dem Delfinschutz vor den eigenen Gestaden befasst. Deshalb ist er hierher gereist.</strong></p> <p><strong>Für die Sicherheitskräfte müssen die Aktivisten eine Wundertüte sein. Mal tauchen sie im Mietauto auf, mal im Bus, zu Fuss, im Taxi, per Zug - oder sogar im Boot. Das führt immer wieder zu bizarren, manchmal amüsanten Momenten. Dazu gehört auch, als Russ in voller Tanzmontur und weiss bemalt aus der öffentlichen Toilette schreitet und zwei gestandene, aber ahnungslose Männer der Küstenwache unbeabsichtigt zu Tode erschreckt.</strong></p> <p><strong>Natürlich geht es nicht ohne die übrlichen Befragungen, etc. Aber eines ist sicher: Heute war ein guter Tag für die Delfine.</strong></p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/352.html</link>
      <pubDate>Wed, 26 Oct 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
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    </item>
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      <title>Gute Tage, schlechte Tage - die Hoffnung aber bleibt</title>
      <description><![CDATA[<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Gestern war ein guter Tag für die Delfine. Das Wetter war zwar günstig und die Delfinjäger machten noch vor 6 Uhr Leinen los für eine weitere Treibjagd. Bald waren wir ihnen wieder auf den Fersen mit unserem Boot. Die Jäger gingen sehr weit raus und verschwanden für unser Sichtfeld sogar unter dem Horizont (ja - für alle die noch zweifeln mögen - die Erde ist rund!)</strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Dann die erlösende Sichtung und entsprechene Meldungen von unseren Beobachtern an Land. Die Jagdboote kehrten eines nach dem anderen in einem langen Konvoi unverrichteter Dinge zurück, bis alle zwölf wieder im Hafen vertäut waren.</strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Heute aber war wieder ein schlechter Tag für die Delfine. Ähnliches Wetter, ähnlicher Ablauf wie gestern. Aber heute wurden die Jäger fündig. Und zu unserem Schrecken noch doppelt dazu. Eine Gruppe jagte schliesslich mit sieben Booten, die andere mit fünf.</strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Unser Boot war gewissermassen dazwischen, stets argwöhnisch beobachtet von einem furchteinflössenden Kahn der japanischen Küstenwache, heute aber aus grösserer Distanz. Auch wir hielten Distanz zu den Delfinjägern, allerdings etwas weniger als gestern.</strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Der eine Jagdverband arbeitete sich langsam aber sicher gegen die Bucht von Taiji vor. Der kleinere mit fünf Booten aber kam nicht vom Fleck. Schwarzer Russ aus den Schornsteinen der Jagdboote verriet eine nicht enden wollende Treibjagd, während wir etwas weiter draussen auf dem Meer, rund 7 Kilometer von der Küste entfernt auf Beobachtungsposition fuhren.</strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Dann plötzlich - Delfine, die an uns vorbeischossen! Wahrscheinlich Pazifische Weissstreifendelfine. Offensichtlich in wilder Flucht zum offenen Meer hin und nur ganz kurz zu sehen. Mit einem nächsten Blick zu den Jagdbooten kam die grosse Erleichterung. Sie gaben auf und kehrten unverrichteter Dinge in den Hafen zurück.</strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Dem anderen Verband aber war es derweil gelungen, erneut eine kleine Schule von Rundkopfdelfinen in die Todesbucht von Taiji zu treiben. Wieder mussten neun Meeressäuger ihr Leben lassen. Wenn man eine Treibjagd beobachtet mit diesen schnellen Booten, wird einem klar, wie ermüdend diese Hetze für die Delfine sein muss. </strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Je länger die Jagd dauert, desto erschöpfter sind die Tiere. Irgend einmal können sie nicht mehr und geben fast auf. Vor allem Jungtiere werden den Delfinschulen zum Verhängnis, weil sie weniger schnell sind und öfter auftauchen müssen. Eine Delfingruppe würde niemals junge oder langsamere Tiere im Stich lassen und die Flucht ergreifen. Sie bleiben zusammen - bis zum Ende.</strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Heute liessen die Delfinjäger zum Schluss dann zwei Jungtiere wieder frei, indem sie sie aufs offene Meer transportierten. Ob sie, ihrer gesamten Familie beraubt, schutzlos und unerfahren eine Chance haben, ist fraglich. Aber vielleicht schaffen sie es. Vielleicht finden sie eine andere Schule von Rundkopfdelfinen und können sich diesen anschliessen. </strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Die Hoffnung bleibt. Und die Freilassung zeigt, dass die Jäger einmal mehr auf die vielen Anrufe an japanische Botschaften und diverse Behörden reagiert haben. Unsere Anwesenheit und Berichterstattung macht auch so ganz konkret immer wieder einen entscheidenden Unterschied. Unsere Anwesenheit rettet Delfinleben.</strong></span></p> <p><span style="color: #ff6600;"><strong>Zum Bild: Pazifische Weissstreifendelfine</strong></span></p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/350.html</link>
      <pubDate>Tue, 25 Oct 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Schwere See, schwere Herzen</title>
      <description><![CDATA[<p><span style="color: #ff6600;" _mce_style="color: #ff6600;"><em><strong>Zum ersten Mal nach einem sehr angenehmen Unterbruch von 13 Tagen hat wieder eine Delfinjagd stattgefunden. Nach zwei fast vollen guten Wochen für die Delfine zögern die Jäger auch an einem Sontag nicht, die halbwegs günstigen Bedingungen für eine Delfintreibjagd zu nutzen.</strong></em></span></p> <p><span style="color: #ff6600;" _mce_style="color: #ff6600;">Zum ersten Mal auch beobachten wir die Treibjagd auf offener See! In einem vom bekannten Tierschützer Ady Gil zur Verfügung gestellten und gefahrenen Boot begeben wir uns aufs Meer - und begegnen den Delfinjägern in voller Aktion. Deren Boote, zwölf an der Zahl, aufgereiht.</span></p> <p><span style="color: #ff6600;" _mce_style="color: #ff6600;">Unsere Herzen sinken. Lange mussten sie wegen der noch recht schweren See suchen und sind spät dran. Doch die Formation der Boote und der schwarze Russ, der bei schnellen Wendemanövern aus den Schornsteinen qualmt, nimmt jede Illusion. Jetzt treiben die Jäger eine Schule Delfine vor sich her.</span></p> <p><span style="color: #ff6600;" _mce_style="color: #ff6600;">Wir haben ein zusätzliches Problem. Ein grosses Schnellboot der Küstenwache verfolgt jede unserer Bewegungen und lässt uns nicht näher als zwei Seemeilen (!) an die Delfinjäger heran. Dennoch sehen wir genug um zu wissen, dass die Delfine näher und näher zur Küste und der berüchtigten Bucht bei Taiji getrieben werden. </span></p> <p><span style="color: #ff6600;" _mce_style="color: #ff6600;">Bald gibt es kein Entkommen mehr. Auf See können wir nichts mehr unternehmen und kehren zurück in die Marina, um von dort mit dem Auto zur besagten Bucht in Taiji zu fahren. Ungefähr ein Dutzend Rundkopfdelfine werden heute Opfer der Treibjagd. </span></p> <p><span style="color: #ff6600;" _mce_style="color: #ff6600;">Mit den bekannten metallenen Lärmstangen, die sie ins Wasser halten und darauf hämmern, treiben die Jäger die verängstigten Delfine in die Bucht und töten sie kurz darauf. Darunter auch ein Muttertier mit ihrem noch sehr kleinen Jungen. </span></p> <p><span style="color: rgb(255, 102, 0);" _mce_style="color: #ff6600;">Auch wenn die Delfinjagd nach japanischem Fischereigesetz erlaubt ist, solange die jagdbaren Arten und deren Quoten eingehalten werden, wundern wir uns, ob das Töten von Delfinbabys und ihren Müttern nach diesem Gesetz auch erlaubt ist. Und falls ja, wundern wir uns, dass es eine Gesetzgebung gibt, die so etwas zulässt.</span></p><p><span style="color: rgb(255, 102, 0);" _mce_style="color: #ff6600;">Zum Bild: Ein Schiff der japanischen Küstenwache blockiert unser Boot, damit wir uns nicht den Delfinjägern annähern können. <br></span></p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/346.html</link>
      <pubDate>Sun, 23 Oct 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/346.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Mikura</title>
      <description><![CDATA[<p><em><strong>Mikura ist eine kleine japanische Insel im Pazifik, etwa 200 Kilometer südlich von Tokio. Hier hinaus bin ich per Fähre mit einer kleinen Touristengruppe gefahren, um für einmal etwas gänzlich anderes mitzubekommen, als den Schrecken der Delfinjagd.</strong></em></p> <p>Rund um Mikura leben rund 120 Tümmler, die sich das ganze Jahr über als grosser, loser Verband hier aufhalten. Früher seien es noch deutlich mehr gewesen, etwa 160 der stattlichen Delfine, erklärt unser kundiger Tourguide, die japanische Delfin-Kennerin Tamami Hashimoto. Bei ihr halten wir uns drei Tage und zwei Nächte auf, um die wilden Tümmler zu beobachten - und um mit ihnen zu schwimmen.</p> <p>Das ist die bizarre Tatsache in diesem Land. Am einen Ort werden Delfine gejagt und getötet, hierher aber kommen Touristen, meist Japaner, um mit den Meeressäugern zu schwimmen. Ein wundervolles Erlebnis, mit wilden Delfinen zu schwimmen, die aus freiem Willen und ohne gefüttert zu werden, den Kontakt zu uns Menschen suchen. Und schön zu sehen, dass es Orte gibt, welche die Japaner aufsuchen, weil sie diese Tiere mögen und nicht um sie zu fangen oder zu essen.</p> <p>Obschon es sicher die bessere Alternative ist, wilden Delfinen in ihrem eigenen Element zu begegnen, als sie in Gefangenschaft zu halten oder zu töten, ist das Schwimmen mit wilden Delfinen aber eine kontroverse Sache. Das erfahren wir auch hier auf Mikura. Die Anzahl der Boote, Fahrten und Leute, die rund um die Insel pro Tag ins Wasser dürfen, ist zur Schonung der residenten Tümmler zwar beschränkt und es gibt klare Regeln, die Tiere nicht zu berühren, zu füttern oder zu verfolgen, etc. Zudem ist über die Wintermonate Ruhezeit, allerdings dann, wenn ohnehin kaum jemand ins aufgewühlte, kalte Wasser steigen will.</p> <p>Tatsache ist, dass trotz dieser Beschränkungen noch deutlich zu viele Boote mit "kontakthungrigen" und oft ahnungslosen Gästen jeden Tag den kräftigen Jägern (Delfine sind in ihrer Grösse mit stattlichen Haien vergleichbar) nachstellen. Das habe ich mit eigenen Augen beobachtet. Dies ist möglicherweise mit ein Grund, dass Delfine von Mikura abwandern und deren Population hier abnimmt. Oft zeigen sie wenig Interesse an den oft grabschenden und unkoordiniert im Wasser zappelnden Menschen und weichen ihnen lieber aus.</p> <p>Im Extremfall, wenn sich Mikuras Tümmler wirklich belästigt fühlen, kann es dann zu Szenen kommen wie der folgenden: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TfHoy8PeY5A&amp;feature=channel_video_title">http://www.youtube.com/watch?v=TfHoy8PeY5A&amp;feature=channel_video_title</a> . Ich habe dieses Youtube-Video von einer japanischen Quelle zugespielt erhalten, mit dem Hinweis, dass vor nur drei Wochen jemand während einer Delfin-Schwimmtour in Mikura gestorben ist. Die Umstände seien nicht bekannt. Eine bemerkenswerte Fügung macht uns mit einer jungen Japanerin - nennen wir sie Yuri - bekannt, die zufälligerweise genau mit dieser tragischen Bootstour unterwegs war. </p> <p>Yuri kann uns präzise beschreiben, was sie mit eigenen Augen gesehen hat. Zum Glück kann Yuri alle Zweifel und Befürchtungen ausräumen. Der Japaner, um die 50 Jahre alt, ist an Herzversagen gestorben. Das Unglück hatte nichts mit den Delfinen zu tun. Nichtsdestotrotz kann Schwimmen mit wilden Delfinen gefährlich sein, vor allem wenn man ahnungslos, schlecht instruiert und aufdringlich ist. Deshalb lässt man zum Wohl der Delfine und zum eigenen Schutz im Normalfall wohl besser die Finger vom Delfinschwimmen.</p> <p>Anmerkung: Die Fahrt nach Mikura und das Schwimmen mit wilden Delfinen wurde aus eigenen Mitteln finanziert.</p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/348.html</link>
      <pubDate>Sat, 15 Oct 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Operation Hoffnung für die Delphine</title>
      <description><![CDATA[<p><em><strong>Beobachtungen zwischen Hoffen und Bangen, aber mit der Zuversicht, dass die Delfinjagd in Japan enden wird. Wieder ist Journalist Hans Peter Roth ab sofort für einen Monat unterwegs in Japan, um die Delfinjagd zu beobachten und darüber für OceanCare zu berichten. </strong></em></p><p>Ort der Mission ist einmal mehr Taiji, ein kleines Fischerdorf an der Südspitze der Japanischen Hauptinsl Honshu. Während die Delphin-Treibjagd früher in mehreren Küstenorten gang und gäbe war, ist Taiji mittlerweile der letzte Ort in Japan, wo noch Delphine mit Fischerbooten an die Küste und in eine kleine Bucht getrieben werden.</p><p>In dieser Bucht suchen die Jäger gemeinsam mit Delphintrainern und -Händlern die schönsten Tiere aus zum Verkauf an Delphinarien. Dieses lukrative Geschäft, das für die lebend gefangenen Delphine stets in der Gefangenschaft enger Betonbecken endet, ist der eigentliche Motor der Treibjagd. Ohne diesen zynischen Handel mit den sensiblen, intelligenten Tieren wäre die Delphinjagd auch in Taiji heute wohl bereits Geschichte. </p><p>Wir arbeiten daran, dass die Vision eines Japan ohne Delphinjagd Wirklichkeit wird. Und es besteht Grund zur Hoffnung und Zuversicht, dass die Delphinjagd enden wird. Selbst die Delphinjäger in Taiji wissen heute schon, dass Ihre überholte, brutale Tradition bald nur noch in den Geschichtsbüchern ihren Platz hat.</p><p>Wann es soweit sein wird, ist heute noch nicht genau vorhersehbar und es gibt noch viel zu tun. Deshalb werden wir weiterhin das Auge auf dem Geschehen in Taiji behalten und dafür sorgen, dass die Weltöffentlichkeit über das buchstäbliche Treiben oreintiert bleibt. Jede neue Jagdsaison - bis es zu Ende ist. </p><p>Dies geschieht im Respekt vor der japanischen Kultur und in voller Wertschätzung für die Menschen in Japan. Und diese haben ein Recht, zu erfahren, was in ihrem eigenen Land geschieht. Sie haben ein Recht zu erfahren, dass Delfinfleisch hochgradig mit Quecksilber und anderen Schadstoffen belastet ist und daher ungeniessbar.</p><p>Denn all jene Delphine, die nicht in den Lebendhandel kommen, werden von den Jägern in der Bucht von Taiji getötet und zu Fleisch verarbeitet. Fleisch, das der ahnungslosen Bevölkerung ohne jede Warnung vor den Schadstoffen in Läden zum Verkauf angeboten wird. </p><p>Hans Peter Roth, Journalist und Autor von "Die Bucht", dem Buch zum Film "Die Bucht", der letztes Jahr den Oscar als bester Dokumentarfilm gewann, wird ab sofort für einen Monat in regelmässigen Blogs über das Geschehen vor Ort in Taiji berichten. Im Zeichen der Hoffnung und Zuversicht für die Wale und Delphine.</p><p>Siehe hierzu auch den aktuell am Sonntag, 9. Oktober auf ZDF mit Hans Peter Roth ausgestrahlten Beitrag zum Thema unter <br><a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1433056/Delfinjagd-ohne-Ende#/beitrag/video/1433056/Delfinjagd-ohne-Ende" _mce_href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1433056/Delfinjagd-ohne-Ende#/beitrag/video/1433056/Delfinjagd-ohne-Ende">http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1433056/Delfinjagd-ohne-Ende#/beitrag/video/1433056/Delfinjagd-ohne-Ende</a> </p> <p>Siehe auch: <a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/11/0,1872,8356075,00.html?dr=1" _mce_href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/11/0,1872,8356075,00.html?dr=1"><br>http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/11/0,1872,8356075,00.html?dr=1</a> </p> <p>Und: <br><a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,8219667,00.html" _mce_href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,8219667,00.html">http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,8219667,00.html</a> </p>]]></description>
      <link>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/345.html</link>
      <pubDate>Mon, 10 Oct 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/345.html</guid>
    </item>
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</rss>
